Grün und autofrei: So stellt sich Rostock das neue Warnowquartier vor. Private Autos sollen nicht ohne Weiteres durch die Straßen fahren dürfen. Stattdessen bekommen Fußgänger und Radfahrer Vorrang. Parkplätze vor der Wohnungstür gibt es nicht.

Ute Fischer-Gäde (Grüne), Senatorin für Bau, Klima und Mobilität in Rostock, sieht im Autofrei-Konzept die Stadtplanung der Zukunft.

Auf rund 2000 Anwohner sollen 500 Parkplätze kommen, die in Garagen am Rande des Wohnviertels stehen. Um den Einkauf die letzten Meter zur Wohnung transportieren zu können, werden Anwohnern Lastenräder und Handwagen zur Verfügung gestellt.

Freie Fahrt haben nur Feuerwehr, Rettungswagen, Müllabfuhr, Pflege und Straßenreinigung. Wenn es sich aber nicht um Notfälle handelt, haben Fußgänger und Radfahrer Vorrang auf den Straßen und Fahrzeuge müssen Schritttgeschwindigkeit einhalten.

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